Transplantation nach Lebend-Nierenspende

MIC-Technologie zur Minderung der Immunsuppression

Nierentransplantierte Patienten sind im Wesentlichen mit zwei Problemen konfrontiert.

Erstens müssen sie eine lebenslange Immunsuppression einnehmen, um eine Abstoßung des Transplantates zu verhindern. Eben diese Immunsuppression kommt mit Nebenwirkungen einher. Beispielsweise stellen wir vermehrt Krebserkrankungen; ausserdem sind immunsupprimierte Patienten verstärkt von Infektionskrankheiten bedroht, welche sogar tödlich enden können.

Zweitens ist aber auch die heute verabreichte Immunsuppression noch immer nicht in der Lage, den langfristigen Transplanttat-Verlust zuverlässig aufzuhalten. Unsere Patienten verlieren zirka 4% der Transplantate pro Jahr..

Wir suchen nach einer Lösung für dieses Problem, indem wir nach einer Immunsuppression forschen, die sich nur gegen das Transplantat richtet, aber die Abwehr gegenüber Bakterien, Viren, Pilzen, Krebszellen etc. unbeeinflusst lässt.

In Folge dessen möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der TOL-1 Studie präsentieren und die Vorbereitungen zu unserer TOL-2 Studie vorstellen, bei welcher das Prinzip der individualisierten Immuntherapie mit MIC-Zellen im Vergleich zur Standard-Therapie überprüft wird.

Sollten Sie als Patient den Wunsch zur Teilnahme an dieser Studie haben oder als Kollege*in Fragen zum Behandlungskonzept haben, so wenden Sie sich bitte an Oberarzt, Prof. Dr. med. Christian Morath

christian.morath@med.uni-heidelberg.de

 

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