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Forschung & Lehre: Forscher, Kollegen & Studenten

Forschung & Lehre
Fortbildung Ärzte

Fortbildungsplan Nephrologie

Die Fortbildung findet immer Donnerstags um 14:30h im Seminarraum des Nierenzentrums statt.

Die Pathokonferenz findet Mittwochs 16.00h im Seminarraum des Nierenzentrums statt.

WS 2016/17 (Stand 17. September 2016)

06. Oktober 2016 Hepatitis C-Therapie bei Niereninsuffizienz Pathil-Wart
13. Oktober 2016 TOL-1-Studie Morath
20. Oktober 2016 Pathokonferenz Groß-Weißmann
27. Oktober 2016 Psycho-Immunologie Ditzen
03. November 2016 Transfusionsfortbildung/ Aktuelle Studien Sommerer
10. November 2016 Humangenetische Beratung bei genetischen Nierenerkrankungen - wann sinnvoll? Schäfer
17. November 2016 ASN
24. November 2016 Herzinsuffizienz und PD Kreußer
01. Dezember 2016 Aufklärungspflicht des Arztes Schwarze
08. Dezember 2016 CT-Befunde der Lunge Sedlaczek
15. Dezember 2016 Medizinisch/chirurgisches Vorgehen bei Adipositas Kopf
22. Dezember 2016 Pathokonferenz Groß-Weißmann
19. Januar 2017 aHUS nach der Schwangerschaft Beimler
26. Januar 2017 Juckreiz bei Dialyse Weisshaar
02. Februar 2017 Immunologie: Rationale der DSA-Diagnostik Süsal
09. Februar 2017 Pathokonferenz Groß-Weißmann

Die Arbeitsgemeinschaft Nephrologischer Praxen

Arbeitsgemeinschaft Nephrologischer Praxen

Einmal im Quartal trifft sich die Arbeitsgemeinschaft Nephrologischer Praxen. Die Treffen finden im Seminarraum 725 der Medizinischen Klinik oder im Hörsaal der Medizinischen Klinik Heidelberg statt.

Die Sitzung beginnen jeweils um 16.00h

Adresse:
Medizinische Klinik Heidelberg (Krehl Klinik)
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg

Die Veranstaltung wird mit 4 Fortbildungspunkten von der Landesärztekammer Baden-Württemberg auf das Fortbildungszertifikat anerkannt.

 

 

Unterstützen Sie das überregionale Register Herz-Nieren-Insuffizienz

Dialyse-gesteuerte Volumenkontrolle bei therapierefraktärer Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten und kostenintensivsten chronischen Erkrankungen. 30-40% dieser Patienten weisen zusätzlich auch eine Niereninsuffizienz auf, die mit einer deutlich höheren Co-Morbidität und Mortalität assoziiert ist. Bei Vorliegen beider Entitäten, ist die adäquate Volumenkontrolle trotz maximaler konservativer Therapie oftmals erschwert. Bei Patienten mit therapierefraktärer Herzinsuffizienz in Kombination mit Niereninsuffizienz kann daher, bei fehlenden therapeutischen Alternativen, der Einsatz eines modifizierten Dialyseverfahrens Vorteile in der Behandlung bieten. Kleinere Einzelzentrumsberichte weisen u.a. auf eine reduzierte Hospitalisierungsrate in Folge der hierdurch verbesserten Volumenkontrolle hin.


Die peritoneale Apherese stellt in dieser Situation, eine interessante zusätzliche Therapiealternative dar. Es besteht neben der Möglichkeit einer kontinuierlichen Volumenkontrolle auch die Möglichkeit einer direkten Mobilisierung eines Aszites. Zudem entfällt die zusätzliche hämodynamische Belastung durch einen Dialyse-Shunt, bzw. auch die erhöhte Infektionsrate bei Vorliegen eines Vorhofkatheters. Eine intensivierte medikamentöse Therapie bei Behandlung mit peritonealer Aquarese ist zudem erleichtert. Auch der Einsatz von intermittierenden verlängerten Dialysen (z.B. SLED) oder Ultrafiltrationsverfahren bieten einen vielversprechenden Ansatz, da hierdurch eine adäquate Volumenkontrolle erzielt werden kann. Aus den genannten Gründen werden in seltenen ausgewählten Fällen bei fehlenden therapeutischen Alternativen, Patienten mit therapierefraktärer Herzinsuffizienz auch im noch nicht dialysepflichtigen Bereich mit einem modifizierten Dialyseverfahren oder einer peritonealen Aquarese behandelt. 

Es gibt hierzu leider keine prospektiven randomisierten Studiendaten, auch keine größeren Registerdaten, lediglich einige kleinere Fallberichte. Aus diesem Grund haben wir uns im Auftrag der Deutsche Gesellschaft für Nephrologie DGfN (Kompetenzteam Peritonealdialyse) in Kooperation mit dem Verband Deutsche Nierenzentren e.V. (DN) entschlossen, als ersten Schritt zumindest die Möglichkeit eines überregionalen Registers zu bieten, um Einzelerfahrungen aus Zentren zu erfassen und zu bündeln. Ziel ist es zum Einen, die Effektivität dieser Verfahren zu erfassen, zum Anderen aber auch kritisch die Wirtschaftlichkeit zu evaluieren. Trotz Ihres arbeitsreichen Tages, bitten wir Sie um Ihre aktive Unterstützung und kritische Rückmeldung. Stellvertretend für alle Beteiligten im Voraus herzlichen Dank für Ihre Teilnahme.

Dialysezentren der Region

Eine Liste unserer Haupt-Kooperationspartner: 

Kooperation & Partner

Das Nierenzentrum Heidelberg und das dazu gehörige Studienzentrum kooperieren erfolgreich mit einer Vielzahl an Universitätskliniken, nationalen und internationalen Prüfzentren sowie Forschungseinrichtungen.