Sie erreichen uns unter: +49 6221 91120

Forschung & Lehre: Forscher, Kollegen & Studenten

Forschung & Lehre
Fortbildung Ärzte

Fortbildungsplan Nephrologie

Die Fortbildung findet immer Donnerstags um 14:30h im Seminarraum des Nierenzentrums statt.

Die Pathokonferenz findet Mittwochs 16.00h im Seminarraum des Nierenzentrums statt.

WS 2017/18 (Stand 12. April 2018)

05.04.2018 Pathokonferenz Andres/Gaida/Walter
12.04.2018 Einführung Nierentransplantation Zeier
19.04.2018 Aktuelle Ergebnisse aus der Collaborative Transplant Study Süsal
26.04.2018 Immunsuppression bei Nierentransplantation Sommerer
03.05.2018 Pathokonferenz: Rekurrenz der Grunderkrankung im Transplantat Andres/Gaida/Walter
17.05.2018 Nieren-/Pankreastransplantation aus chirurgischer Sicht Mehrabi
07.06.2018 Posttransplantdiabetes Beimler
14.06.2018 Nierenlebendspende Sommerer
21.06.2018 Innovative Ansätze in Zeiten der Organknappheit Morath
28.06.2018 Psychologische Aspekte der Lebendspende Zimmermann
05.07.2018 Krebs und Transplantation/ „Cancer and Transplantation“-Sprechstunde Fink
12.07.2018 Bedsideteaching
19.07.2018 Pathokonferenz Andres/Gaida/Walter/
26.07.2018 Toleranz bei Nierentransplantation - aktuelle Studien Schaier
02.08.2018 Wie würden Sie entscheiden? Schmid/Klein

Die Arbeitsgemeinschaft Nephrologischer Praxen

Arbeitsgemeinschaft Nephrologischer Praxen

Einmal im Quartal trifft sich die Arbeitsgemeinschaft Nephrologischer Praxen. Die Treffen finden im Seminarraum 725 der Medizinischen Klinik oder im Hörsaal der Medizinischen Klinik Heidelberg statt.

Die Sitzung beginnen jeweils um 16.00h

Adresse:
Medizinische Klinik Heidelberg (Krehl Klinik)
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg

Die Veranstaltung wird mit 4 Fortbildungspunkten von der Landesärztekammer Baden-Württemberg auf das Fortbildungszertifikat anerkannt.

 

 

Unterstützen Sie das überregionale Register Herz-Nieren-Insuffizienz

Dialyse-gesteuerte Volumenkontrolle bei therapierefraktärer Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten und kostenintensivsten chronischen Erkrankungen. 30-40% dieser Patienten weisen zusätzlich auch eine Niereninsuffizienz auf, die mit einer deutlich höheren Co-Morbidität und Mortalität assoziiert ist. Bei Vorliegen beider Entitäten, ist die adäquate Volumenkontrolle trotz maximaler konservativer Therapie oftmals erschwert. Bei Patienten mit therapierefraktärer Herzinsuffizienz in Kombination mit Niereninsuffizienz kann daher, bei fehlenden therapeutischen Alternativen, der Einsatz eines modifizierten Dialyseverfahrens Vorteile in der Behandlung bieten. Kleinere Einzelzentrumsberichte weisen u.a. auf eine reduzierte Hospitalisierungsrate in Folge der hierdurch verbesserten Volumenkontrolle hin.


Die peritoneale Apherese stellt in dieser Situation, eine interessante zusätzliche Therapiealternative dar. Es besteht neben der Möglichkeit einer kontinuierlichen Volumenkontrolle auch die Möglichkeit einer direkten Mobilisierung eines Aszites. Zudem entfällt die zusätzliche hämodynamische Belastung durch einen Dialyse-Shunt, bzw. auch die erhöhte Infektionsrate bei Vorliegen eines Vorhofkatheters. Eine intensivierte medikamentöse Therapie bei Behandlung mit peritonealer Aquarese ist zudem erleichtert. Auch der Einsatz von intermittierenden verlängerten Dialysen (z.B. SLED) oder Ultrafiltrationsverfahren bieten einen vielversprechenden Ansatz, da hierdurch eine adäquate Volumenkontrolle erzielt werden kann. Aus den genannten Gründen werden in seltenen ausgewählten Fällen bei fehlenden therapeutischen Alternativen, Patienten mit therapierefraktärer Herzinsuffizienz auch im noch nicht dialysepflichtigen Bereich mit einem modifizierten Dialyseverfahren oder einer peritonealen Aquarese behandelt. 

Es gibt hierzu leider keine prospektiven randomisierten Studiendaten, auch keine größeren Registerdaten, lediglich einige kleinere Fallberichte. Aus diesem Grund haben wir uns im Auftrag der Deutsche Gesellschaft für Nephrologie DGfN (Kompetenzteam Peritonealdialyse) in Kooperation mit dem Verband Deutsche Nierenzentren e.V. (DN) entschlossen, als ersten Schritt zumindest die Möglichkeit eines überregionalen Registers zu bieten, um Einzelerfahrungen aus Zentren zu erfassen und zu bündeln. Ziel ist es zum Einen, die Effektivität dieser Verfahren zu erfassen, zum Anderen aber auch kritisch die Wirtschaftlichkeit zu evaluieren. Trotz Ihres arbeitsreichen Tages, bitten wir Sie um Ihre aktive Unterstützung und kritische Rückmeldung. Stellvertretend für alle Beteiligten im Voraus herzlichen Dank für Ihre Teilnahme.

Dialysezentren der Region

Eine Liste unserer Haupt-Kooperationspartner: 

Kooperation & Partner

Das Nierenzentrum Heidelberg und das dazu gehörige Studienzentrum kooperieren erfolgreich mit einer Vielzahl an Universitätskliniken, nationalen und internationalen Prüfzentren sowie Forschungseinrichtungen.